Energetik

Energetik

Bei der Arbeit mit energetischen Methoden erlebe ich, dass viele unserer emotionalen und körperlichen Symptome gar nicht unbedingt unsere eigenen sind und wir sie viel häufiger für Andere mit tragen, als ich gedacht hätte.

Ich arbeite zwar mit mehreren Methoden, nenne hier aber nur die effektivste:

Wiesenmeditation: Jeder bekommt seine Energien wieder zurück

Vielleicht kennst du den Impuls, dass man sich manchmal bewusst dafür entscheidet, einen Menschen, dem es gerade nicht gut geht, emotional für eine gewisse Zeit mit zu tragen. Dann vermischen sich die beiden Energiesysteme. Du trägst etwas und der/die Andere nimmt etwas an. Ich glaube, dass so eine Art Energie-Austausch häufig passiert, dass andere Menschen sich in unser Energiesystem andocken und wir uns bei anderen. In der Regel ist das aber keine bewusste Entscheidung, und so lange das Andocken nicht dauerhaft ist, ist das auch o.k. Wenn ein Mensch aber für lange Zeit an unserer eigenen Energie teil hat, ohne dass wir es wissen oder wünschen, kann das Folgen haben.

Meine Erfahrung ist z.B., dass sich – unbewusst! - sehr häufig Eltern an das Energiesystem der Kinder andocken, einfach aus Energiemangel, weil an ihrem Energiesystem wiederum die eigenen Eltern teil haben. Das kann sehr unterschiedliche Blockaden, körperliche und emotionale Symptome oder auch einfach Erschöpfung auslösen. Ein Kind könnte dann z.B. die Ängste der Mutter erleben. Ich persönlich glaube, dass auf diese Art auch transgenerationale Traumata entstehen, dass also z.B. ein Mensch Kriegstrauma-Symptome hat, ohne selbst jemals im Krieg gewesen zu sein.

Bei dieser aktiven Meditation auf Seelenebene geht es darum, dass jeder seine Energien wieder zurück bekommt und auch Bänder und Bindungen (auch Eide, Flüche und Schwüre) getrennt werden, die nicht mehr zu unserem Wohl sind. (Das ist bis zu drei Generationen zurück möglich und die Verstorbenen können dann ins Licht gehen.) Man muss sich dabei nicht sorgen, dass einem Menschen, den man lange Zeit mitgetragen hat, die eigenen Energien zu viel sind. Er nimmt nur das, was er nehmen kann und will, wieder zurück. Alles andere trägt sein höheres Selbst.

Diese Meditation ist auch hervorragend für Menschen in Helferberufen geeignet. Ich persönlich glaube, dass viele Therapeuten, Ärzte, Heiler oder Sozialarbeiter auch deshalb erschöpft oder ausgebrannt sind, weil sich besonders bedürftige Klienten/Patienten unbewusst an ihr Energiesystem andocken und lange darin bleiben.

Um diese Meditation zu machen, musst du nicht wissen, wer an Ihrem Energiesystem teil hat. Das zeigt sich in der Meditation ganz von selbst und ist manchmal auch anders, als man erwartet hat.

Der Name „Wiesenmeditation“ ist entstanden, weil man diese Meditation mit geschlossenen Augen auf einer visualisierten grünen Wiese macht. Sie ist für mich die kraftvollste von allen Methoden, mit denen ich arbeite. Gelernt habe ich sie bei Lilian Hornbostel.

Erfahrungsberichte:
„Mein Freund und ich haben eine tiefe und schöne Liebe zueinander, aber bei alltäglichen Themen streiten wir uns mindestens einmal in der Woche richtig heftig. Dabei geht es immer um die gleichen Dinge, den Haushalt und Geld. Ich hatte sogar schon ein paar Mal das Gefühl, dass wir uns trennen sollten. Mit Petra habe ich dann eine Wiesenmeditation gemacht. Währenddessen habe ich eine Erkenntnis über uns beide und unsere Liebe gehabt. Ich will nicht näher darauf eingehen, aber sie hat mich sehr berührt. Seit dieser Meditation streiten wir nicht mehr miteinander (ich nicht, aber mein Freund auch nicht!) ohne bewusst etwas anders zu machen als vorher, und das ist jetzt zwei Monate her.“

Pädagogin, 39 Jahre

„Man sagt ja, dass sich die Charaktereigenschaften eines Menschen im Alter verstärken. Bei meinem Mann war das sehr stark. Wir hatten schon immer Auseinandersetzungen, aber jetzt schrie er mich immer häufiger an. Ich war verzweifelt, weil ich es kaum noch mit ihm aushielt. Ich hatte das Gefühl, dass er einen schrecklichen Groll auf mich hat und mich gar nicht mehr mag. Bei der Wiesenmeditation zeigte sich dann, dass es nicht nur um mich und meinen Mann ging, sondern auch seine Mutter und Großmutter, die ich nie kennen gelernt hatte, eine Rolle dabei spielten. Meine Schwiegermutter und ich hatten nie ein gutes Verhältnis, deshalb wunderte ich mich darüber nicht. Erst mal hatte die Meditation gar keine besondere Wirkung und ich war etwas enttäuscht. Dann merkte ich aber, dass mir die Launen meines Mannes immer weniger ausmachten und dass ich ihn gar nicht mehr ändern wollte. Ich konnte ihn einfach sein lassen, so wie er nun mal ist. Er schreit mich jetzt auch nicht mehr an. Ich fühle mich so leicht und frei und bekomme Komplimente von meinen Nachbarn und Freundinnen, dass ich so gut aussehe. Ich habe ein ganz neues Lebensgefühl. Sogar der Osteopath, zu dem ich alle zwei Monate gehe, sieht die Veränderung. Er hat mich gefragt: „Was haben Sie denn gemacht? Ihr ganzer Körper ist ja entspannt.“ Es ist so schön! Die Sitzung mit Petra ist jetzt ungefähr drei Monate her und mein Mann und ich entwickeln nach so langer Ehe jetzt sogar ein neues Vertrauensverhältnis zueinander. Er war immer sehr verschlossen und jetzt spricht er mit mir über Dinge, über die er noch nie gesprochen hat. Und das in unserem Alter. Das berührt mich zutiefst.“
Rentnerin, 79 Jahre